Die Albatros in Inzing

Ausgehend von Australien und Kalifornien wurde das Drachenfliegen Mitte der 70er Jahre auch in Europa populär. Einige Inzinger ließen sich vom Flugvirus anstecken und segelten mit den damals noch exotischen Fluggeräten von den umliegenden Bergen ins Tal. 

1979 gründeten 25 Piloten den Hängegleiterclub „Albatros Inzing“. Unter dem ersten Sektionsleiter Bernhard „Mitte“ Hurmann wurden zahlreiche Wettbewerbe, darunter auch Großveranstaltungen mit internationaler Beteiligung wie das „Wintergarten-Pokalfliegen“ durchgeführt. Aufgrund einiger schwerer Unfälle gaben viele Drachenflieger den Flugsport wieder auf und die Sektionsaktivitäten wurden ab 1983 auf ein Minimum reduziert. Im Jahre 1986 begann Ewald Mayer als erster Inzinger mit dem Paragleiten. Auf seine Initiative hin wurde die Sektion im Frühjahr 1987 reaktiviert und die neue Flugsportart eingegliedert. Zum Sektionsleiter der nunmehrigen „Hänge- und Paragleitersektion Albatros Inzing“ wurde Kurt Kreuzer gewählt. Durch die ständige Weiterentwicklung der Fluggeräte vor allem was die Stabilität und Sicherheit betrifft, wechselten bald einige der neuen Piloten vom Paragleiter zum Drachenfliegen. 1999 übernahm Bernhard Hurmann zum zweiten Mal die Führung der Sektion, die er bis zu seinem Tod im Feber 2004 innehatte. Sein Nachfolger wurde Markus Mayer.

Die sportlichen Aktivitäten der Sektion bestehen hautsächlich im gemeinsamen Fliegen im Inzinger Fluggebiet, das zufolge günstiger Absprachen mit Gemeinde und Agrargemeinschaft gut mit Fahrzeugen erreichbar ist. Vom Albl aus gelingen den Piloten immer wieder mehrstündige Flüge über die umliegenden Gipfel.

Neben Flugveranstaltungen wie etwa das herbstliche „Törggelefliegen“ werden auch disziplinübergreifende Wettbewerbe, wie ein Triathlon (Fliegen, Radfahren, Laufen) organisiert. 

Mehr zum Tandemfliegen in Inzing auch unter: https://www.roslerhof.at/de/sommer/21-paragliden-hoch-ueber-inzing

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